
Seefestbesprechung
5. Juni 2016WSV Mountainbike Tour vom 12. Juni 2016 – Rackenthal, Frauenstein
13. Juni 2016Die Mountainbike-Sonntagstouren des WSV-Schönsee verbinden Sport und Natur. Genussradeln auf sechs Höhenrücken zwischen 800 und 900 m ü.NN zwischen Bayern und Böhmen
Kenner sagen, die sechs Höhenzüge zwischen 800 und 900 Meereshöhe im Schönseer Land und im angrenzenden Tschechien gehören zu den abwechslungsreichsten Mountainbikerevieren in Ostbayern. Dank dieser hervorragenden Bedingungen hat das neue Vorstandsteam des WSV-Schönsee ein Angebot für Mountainbiker geschnürt.
Auf der Vorstandssitzung Ende Mai gab Sepp Zwick einen Zwischenbericht nach sechs Touren. Seit April geht der WSV-Schönsee jeden Sonntag ab 8.30 Uhr am Lokschuppen auf eine rund zweistündige Mountainbiketour im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet – um mittags rechtzeitig zuhause zu sein.
Sepp Zwick, einer der drei Mitglieder des WSV-Vorstandsteams, hat die Sonntagstour ins WSV-Programm aufgenommen und ist meist selbst als Coach dabei. „Unsere Zielgruppe sind Genussbiker mit sportlicher Ambition, denen es nichts ausmacht, wenn in der Gruppe auch nicht so starke Fahrer dabei sind. Liegt die Leistungsstärke weit auseinander, dann wird in unterschiedlichen Gruppen gefahren, jeder soll seinen Spaß haben.“ Wenn er nicht Zeit hat, dann springt meist sein alpiner Übungsleiterkollege Hans Zilk ein. Beim Startpunkt wird die geplante Strecke im Kreis der Teilnehmer besprochen. Welche Variante genommen wird, richtet sich nach der Leistungsstärke der Radler, nach der Wettersituation und auch nach Einkehrwünschen.
Am 10. April startete die erste WSV-Mountainbiketour hinauf zum Stückberg mit Turmbesteigung. Nach kurzer Pause ging es zurück über das Naturreservat, Laub, Schwand und die Brünst zum Ausgangspunkt am Lokschuppen. 21,5 km, 365 Höhenmeter und etwas über eineinhalb Stunden Fahrzeit war der erste Eintrag in der Statistik. Bei der Tour am 24. April wurden bei nur 2°C die Finger klamm. Keine Einkehr, lieber schnell wieder heim nach 25 km und 2:15 h Fahrzeit. Am 1. Mai nahmen sich die Mountainbiker mit Stückstein und Eulenberg zwei der über 800 m hohen Bergrücken vor. Bei 545 Höhenmetern und knapp zwei Stunden Fahrzeit war sogar noch eine Einkehr im Grenzwirtshaus Gerstmeier drin. Die erste Böhmentour am 8. Mai blieb als ziemlich kalte zwei Stunden und zwanzig Minuten Fahrzeit in Erinnerung. Am Plösser Friedhof überschritt die Gruppe die 800 m Höhenmarke. Dann ging es hinunter bis Eisendorf bei Tillyschanz mit dem nächsten Achthunderter im Visier, den Velky Zvon (Plattenberg) mit 820 m ü.NN. Auf dem Weg zurück nach Deutschlang grüßten die Weiderinder auf den Wiesen rund um Plöß. Im dortigen Wirtshaus gönnten sich die Biker eine Aufwärmpause. Zurück in Schönsee waren 29 km und 545 Höhenmeter das Fazit. Die nächste Böhmentour führte am 22. Mai über Friedrichshäng hinunter nach Smolov (Schmolau). Die Strecke im romantischen Tal der Radbouza bis Rybník (Weiher) ist ein Genuss, zumal dort ein gut geführtes Wirtshaus lockt. Gestärkt ging es mit neuen Kräften über Schwarzach und Stadlern zurück nach Schönsee.
Sepp Zwick bedankte sich bei der Vorstandssitzung bei Josef Eibauer, der den Bikern auf der Homepage des WSV ein Streckenprofil einstellte. So lässt sich der Tourverlauf auf Google-Maps Basis detailgenau nachvollziehen. Im Lauf des Sommers bis in den Herbst wird es jeden Sonntag neue Varianten geben, denn die sechs über 800 m hohen Bergrücken bieten ideale Strecken für Mountainbiker. Diszipliniert sind alle mit Helm und guter Ausrüstung unterwegs. Der WSV-Schönsee freut sich, wenn der Zuspruch bei den sonntäglichen Mountainbiketouren steigt.